Damenweste „Wooldlöper Fru“ (Rabaukowitsch)

Das neue Ebook von Rabaukowitsch – nachdem es bereits den „Wooldlöper“ für Kinder und Herren gibt, ist nun auch die Damenversion erhältlich! Und Wooldlöper Fru ist nicht nur irgendeine Weste – nein! Es gibt sie sogar mit Trageeinsatz und Schwangerschaftseinsatz! Ein richtiges Herzensprojekt von Inga a.k.a Rabaukowitsch, das auf jeden Fall wieder einen ausgedehnten Blogpost wert ist 🙂

Ich habe den Schnitt vorab zur Probe genäht und berichte hier über meine Erfahrungen mit dem neuen Ebook!

(Das Ebook wurde mir im Rahmen des Probenähens wie üblich vorzeitig und kostenlos zur Verfügung gestellt)

Wooldlöper Fru – die Weste für alle Eventualitäten

Ganz ehrlich – ich habe bisher noch nie eine Weste besessen. Gerade deshalb war das Testen dieses Ebooks eine ganz besondere Herausforderung für mich. Für mich etwas ganz Neues, zudem mit Trageeinsatz für’s Baby, den ich gerade sehr gut gebrauchen kann.  Trotz Weihnachten und langer To-Sew-Liste konnte ich es dennoch nicht lassen, Ende 2018 wieder beim Probenähen von Rabaukowitsch teilzunehmen. Ein Glück!

Das von vielen so lang ersehnte Ebook ist am 17.Januar 2019 online gegangen und kann beispielsweise bei Makerist oder Snaply käuflich erworben werden.

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Schnittmuster

Das Schnittmuster für die Damenweste ist in den Größen 32-52 erhältlich. Auf 24 Seiten ist alles gut beschriftet und gekennzeichnet. Extra (im Ebook enthalten, aber Schnittmuster als zusätzliche Dateien) gibt es Schwangerschafts- und Trageeinsatz für’s Westchen!

Anleitung und Varianten

Wunderbar reich bebildert und ausführlich beschrieben ist die Anleitung zur Damenweste von Rabaukowitsch. Die vielen Unterteilungsoptionen lassen beim Nähen keine Langeweile aufkommen und sorgen dafür, dass man sich beim Zuschnitt ordentlich zu konzentrieren hat 🙂

Die Eingrifftaschen sind optional und werden in der Unterteilung des Seitenteils untergebracht.

Ganz besonders praktisch für Mamas: das Ebook enthält auch Schnitt und Anleitung für einen Trageeinsatz! Ein Grund, weshalb ich richtig scharf auf’s Nähen war und mich nun im Alltag täglich an meiner praktischen Weste erfreuen kann. Der Trageeinsatz ist größenverstellbar über mehrere Gummikordelzüge. Mehr dazu findet ihr unten im Text.

Wer möchte, kann die Weste auch an der Kapuze mit Kordeln versehen.

Passform

Die Weste ist angenehm lang und weit genug, noch einen dicken Pulli darunter zu tragen. Der Reißverschluss reicht hoch, sodass der Hals gut windgeschützt ist.

Meine erste Weste habe ich aus vornehmlich Reststoffen (Loden, fester Wollstoff, Canvas) genäht, sie fällt recht locker.

Exkurs – Nähen mit Dryoilskin

Meine Weste Nummer 2 habe ich aus meinem Streichelstoff, dem Dryoilskin (gefüttert mit BW-Fleece), genäht. Dieses Stoffschätzchen habe ich im vergangenen Herbsturlaub bei Sewnice Attersee gekauft und seitdem gehütet wie einen Gral. Aber einmal angeschnitten wurde er fix nicht nur zur Damenweste, sondern auch zur Kinderweste (für meine Große – zeige ich euch später noch) und zum Rucksack „derandererucksack“ von Mein anderes ich. Jetzt ist er eigentlich bis auf ein paar Fetzen aufgebraucht und ich hoffe, dass ich mich bald traue, Nachschub zu kaufen.

Da der Stoff relativ steif ist, liegt sie ganz anders an und ist irgendwie körperbetonter – finde ich aber trotzdem richtig klasse.

 

Der Trageeinsatz

Der Trageeinsatz der Weste hat mich ganz besonders motiviert. Man kauft einfach 2 identische Reißverschlüsse und los geht’s. Ich habe die Trageeinsätze (für beide Westen) jeweils an einem Abend genäht (so 2,5-3h) und finde sie sehr praktisch! Macht auch sehr viel Spaß zu nähen, wie ich finde, weil es etwas ganz „Untypisches“ ist.

 

Beim Tragen ist der Kopf des Babys hinten geschützt und für Mamas gibt es ebenfalls einen Windfang zum Zuknöpfen. Da meine Kleine jetzt im Winter extradick eingepackt ist und auch noch ein extra Halstuch trägt, habe ich am Windfang nur 1-2 Knöpfe (statt 3 Knöpfe) angebracht, so ist mehr Platz am Babyhals.

Der Trageeinsatz ist für Babys bis Gr. 80 empfohlen – bei größeren Kindern schauen evtl. die Füße unten aus der Weste heraus (wäre mit Schühchen/Stulpen aber kein Problem). Die Weite passt auf jeden Fall auch noch für größere Kinder. Meine 3-Jährige durfte es auch schon testen 😉

(das gelbe Mützchen ist übrigens ein Mimipixiehat von Goldnuss. Die Anleitung habe ich mir im Hochsommer mal gekauft und diese süüüüßen Zwergenmützen mehrfach gestrickt)

Fazit

Natürlich ist die Weste nicht „eben mal so“ schnell genäht, sondern erfordert schon einiges an Vorbereitung und Motivation (ich habe 2-3 Abende pro Weste gebraucht, ohne Trageeinsatz). Mit der liebevoll geschriebenen Anleitung macht das Nähen aber richtigen Spaß! Die Mühe lohnt sich für das wundervolle Unikat, das man am Ende in den Händen hält.

Mit dieser Weste bekommt man wirklich Lust, auch bei nasskaltem Wetter an die Luft zu gehen 🙂

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