Labels selbst herstellen

(Anzeige) * schnell, easy und unheimlich flexibel eigene Labels selbst herstellen*

Lange habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, ordentliche Labels für meine genähten Kleinigkeiten zu bekommen, die möglichst erschwinglich sind. Schließlich habe ich beschlossen, eigene Labels einfach selbst zu bedrucken. Mit Hilfe von T-Shirt Transferfolie, eines Tintenstrahldruckers (Inkjet) und eines Bügeleisens… Wirklich ganz einfach…

Ihr braucht:

  • Tintenstrahldrucker (Inkjet)
  • heißes Bügeleisen (Dampffunktion ausschalten)
  • feste Unterlage zum Bügeln (kein Bügelbrett, das ist zu weich)
  • Baumwollband / Nähgut, das bedruckt werden soll

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Und so geht es:

1) Zeichnet euch das Label und scannt es ein – oder gleich digital entworfenes Label benutzen. In einem leeren Dokument platziert ihr nun das Label. Nutzt möglichst den ganzen Platz der Seite, die ausdrucken möchtet (viele kleine und große Schriftzüge, Ornamente etc. einfügen).

2) Bereitet die Seite zum Drucken vor, dafür über das Druckermenü „Horizontal spiegeln“ (geht bei den meisten Druckern) und die Einstellungen, wie in der Gebrauchsanweisung der Folie beschrieben, vornehmen. (Bei mir: Normalpapier, hohe Qualität, einziges Papier im Drucker ist die Transferfolie).

3) Macht einen Probedruck auf eine normale leere DIN A4 Seite (Normalpapier, noch nicht die Folie!). Dann kann’s losgehen und man bedruckt die Folie.

4) Lasst die Folie trocknen (s. Gebrauchsanweisung der Folie) und schneidet eure Labels aus, Ecken abrunden.

labels-selbst-bedrucken

 

5) Bereitet euch eine geeignete Unterlage vor, worauf ihr eure Bänder oder Werke legt. Platziert die Labels auf den Baumwollbändern oder dem Stoff. Bügelt die Labels auf höchster Stufe mit ordentlich Druck und Hitze auf. Fertig!

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden; ich habe die ersten Werke auch schon mehrmals gewaschen – die Labels haben es super überstanden, nur bei einem ganz großen Ornament sieht man (wenn man ganz genau hinschaut), dass die Folie ein bisschen rissig geworden ist – die Farbe/das Gedruckte ist aber immer noch einwandfrei erkennbar.

Das Praktische ist, dass man die Labels auch einfach auf das Nähgut aufbügeln kann und nicht unbedingt ein Schildchen mit einnähen muss (nur bei hitze-empfindlichen Stoffen ist das Bügeln natürlich nicht möglich).

Insgesamt finde ich’s sehr cool, vor allem die Flexibilität des Designs – …. ihr solltet es auch mal ausprobieren 😉

 

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Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Idee, eigene Labels selbst herzustellen, inspirieren und freue mich über Feedback! 🙂

  15 comments for “Labels selbst herstellen

  1. nahela
    2. Dezember 2017 at 12:48

    Hallo,
    ich würde es gerne auf Rippsband aufbügeln – schon mal probiert??? Bzw. ist dort die Haltbarkeit aufgrund der Stoffbeschaffenheit ebenso gut?
    Beste Grüße

    • lila-wie-liebe
      2. Dezember 2017 at 19:07

      Hallo, auf Ripsband habe ich es bisher noch nicht probiert. Wichtig ist dabei, dass das Band hitzebeständig (aus Baumwolle zB) ist und nicht aus Polyester – weil es ja gebügelt werden muss. Etwas „fester“ als die helle Folie kommt mir die Folie für dunkle Stoffe vor (http://www.lila-wie-liebe.de/labels-selbst-herstellen-dunkle-stoffe/), die lässt sich beispielsweise auch gut auf Snappap aufbügeln. Herzliche Grüße!

  2. Hannah
    12. Oktober 2017 at 16:14

    Das ist wirklich eine tolle Alternative!
    Mit welchem Programm hast du deine Motive denn ausgedruckt/erstellt?
    Wenn ich ein Grafikprogramm benutze um dort mehrere Motive auf dem Blatt zusammen zu würfeln, welches Maß wäre das dann?
    DinaA4 (210 x 297mm) wäre wahrscheinlich zu groß, weil es beim Drucken einen Rand gibt, oder?
    Oder gibt es noch einen anderen Trick, damit sich die Motive beim Drucken nicht verziehen?

    LG

    • lila-wie-liebe
      12. Oktober 2017 at 21:54

      Hallo! Ich habe die Motive einfach eingescannt und mit Hilfe des Mac-Programms „Vorschau“ zusammengefügt und vergrößert/verkleinert. Dazu habe ich ein leeres Vorschau-Dokument (im DIN A4 Format) geöffnet und einfach die Motive und Schriften/Labels hineinkopiert, mir alles so zusammengeschoben, dass möglichst viel auf einer Seite ist (damit keine Folie verschwendet wird)… und DIN A4 ausgedruckt. Das funktionierte einwandfrei auf meinem Mac. Ich hoffe, ich habe es verständlich genug beschrieben 😉 Liebe Grüße!

  3. 23. Januar 2017 at 20:07

    Danke für die tolle Idee. Es gibt die Transferfolien auch für Laserdrucker – klappt super auf Stoff. Morgen werde ich es mal mit pflanzlich gegerbtem Leder probieren.
    LG Angela

    • lila-wie-liebe
      23. Januar 2017 at 21:17

      Super, vielen Dank für den interessanten Kommentar! Ich bin gespannt, was deine Erfahrungen mit Leder ergeben werden und werde dafür bald mal auf deinem Blog vorbei schauen! Ganz herzliche Grüße

  4. Barbara
    1. Januar 2017 at 19:47

    Hallo,
    sehr schöne Idee, ich hab mir auch schon den Kopf darüber zerbrochen, aber das ist cool.
    Kann man die bedruckte Folie einige Teit liegen lassen, oder sollte man sie baldmöglichst aufbügeln?
    Danke fürs Teilen.

    • lila-wie-liebe
      1. Januar 2017 at 20:14

      Liebe Barbara! Ich habe meine Folie vor ungefähr 2-3 Monaten bedruckt und sie lässt sich immer noch gut aufbügeln. Mit längeren Zeitintervallen habe ich selbst noch keine Erfahrung, könnte mir aber schon vorstellen, dass es lange funktioniert 😉

  5. 3. November 2016 at 13:04

    Sehr schöne selbstgemachte Labels!!! Es freut mich zu sehen wie unsere Folie von SKULLPAPER kreativ angewendet wird. Es gibt jetzt übrigens auch Folie für dunkle Textilien, falls du diese gerne mal testen würdest.

    Liebe Grüße
    Ronny
    SKULLPAPER

  6. 2. November 2016 at 11:01

    Oh das ist ja eine tolle Idee. Ich habe noch Transferfolie zu Hause. Das werde ich direkt mal ausprobieren mit meinem Bloglogo. Vielen Dank fürs Teilen.
    Liebe Grüße
    Silke

    • lila-wie-liebe
      2. November 2016 at 11:48

      Sehr gern! Das freut mich 🙂 Liebe Grüße!

  7. Gabi Netzlaff
    1. November 2016 at 19:45

    Hallo,
    Super Idee, werde ich gleich ausprobieren. Kurze Frage, kann man auch auf Snappap aufbügeln?
    Lg. Gabi

    • lila-wie-liebe
      1. November 2016 at 20:13

      Danke! Man kann anscheinend auch auf Snappap aufbügeln – habe es aber selbst noch nicht probiert und deshalb kann ich wenig dazu sagen. Hier ist beschrieben, wie es geht: KLICK (ist allerdings der Link zu der Firma, die das Zeugs verkauft…) 😉 Liebe Grüße!

  8. 1. November 2016 at 13:00

    Vielen Dank für diese tolle Anregung. Ich bin da auch noch auf der Suche nach was passendem. Das werd ich mir auf alle Fälle merken!
    Liebe Grüße Iggy

    • lila-wie-liebe
      1. November 2016 at 13:50

      Sehr gerne! Ich bin ganz begeistert, weil man so viele Möglichkeiten hat (hab auch schon Verzierungen wie Sternchen und sowas aufgebügelt – das klappt hervorragend) 😉 Schöne Grüße!

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